Lead Nurturing bei Generali: Wie kalte Leads zu heissen Deals werden
- Turicum Marketing

- 1. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Wie holt man kalte Kontakte ab und führt sie zur Conversion – ohne aufdringlich zu sein? Genau diese Herausforderung durfte ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen von Ruby und Frickin Creative in einem spannenden Pilotprojekt für Generali Schweiz angehen. Der Fokus: Lead Nurturing für Kontakte aus dem Running-Bereich.

Jedes Jahr gewinnt Generali tausende Leads über Markenaktivierungs-Kampagnen – viele davon im Awareness-Stadium. Unsere Aufgabe war es, eine automatisierte E-Mail-Strecke zu entwickeln, die diese kalten Leads in interessierte potenzielle Kund:innen verwandelt.
Das Setup: Mehrstufige Strecken, klare KPIs, messbare Erfolge
Drei Personas mit jeweils individuellen Pain Points
Je sechs E-Mails pro Persona – mit einem klaren Spannungsbogen vom ersten Kontakt bis zur Beratungseinladung
Interaktive Inhalte: Blogartikel, Umfragen, Produktinformationen, Touchpoints zur Marke
Ein Scoring-Modell, das Interaktionen bewertet und Leads qualifiziert – automatisiert im CRM-System hinterlegt
Umgesetzt in vier Sprachen, für maximale Reichweite im Schweizer Markt
Die Ergebnisse: Über dem Branchenstandard
Die Zahlen sprechen für sich:
Öffnungsrate: >70 %
Klickrate: >5 %
Zum Vergleich: In der Finanz- und Versicherungsbranche gelten 30–40 % Öffnungen und 1,5–3 % Klicks bereits als solide Benchmarks.
Was wir daraus für Lead Nurturing lernen
Ein durchdachtes Lead-Nurturing-Setup macht den Unterschied. Nicht nur für den Vertrieb, der besser vorqualifizierte Leads erhält – sondern auch für die Leads selbst, die eine Relevanz in der Kommunikation spüren.
Diese Art der E-Mail-Strecke ist kein Massenmailing, sondern datenbasiertes Relationship Building. Und genau darin liegt die Zukunft des Marketings.








